Als wichtigster Auslandsmarkt schlug Deutschland zu Buche, gefolgt vom Vereinigten Königreich, von den USA, Frankreich und China», sagt Daniela Bär von Schweiz Tourismus. Die Schweiz besticht durch eine grosse Vielfältigkeit und kulturellen Reichtum. «Auch wer denkt, dass er die Schweiz schon kennt, wird immer wieder verborgene Schätze entdecken. Ein Walliser Picknick am idyllischen Lac de Taney beispielsweise. Oder ein Kameltrekking im Schaffhauserland», so Bär. 

Magnet für Kunstliebhaber

Die Schweizer Museen mit ihren Kunstausstellungen geniessen zum Teil Weltruf und sind ein Magnet für Kunstliebhaber aus der ganzen Welt. «Ich denke hier beispielsweise an die Fondation Beyeler im Basler Riehen, die regelmässig für Kunst-Höhenflüge sorgt. Oder an das Kunst- und Kulturmekka Bern mit dem Zentrum Paul Klee und dem Kunstmuseum», sagt Daniela Bär. Die beiden Museen werden nächstes Frühjahr zusammen «Chinese Whispers» präsentieren, einen vielversprechenden Einblick in die zeitgenössische Kunst aus dem Reich der Mitte. Aber auch Institutionen wie die Fondation Pierre Gianadda in Martigny oder das eben erst eröffnete LAC Lugano Arte e Cultura verhelfen der Schweiz zu einem Spitzenplatz innerhalb der Kunstdestinationen dieser Welt. Und wie würde Daniela Bär die Schweizer Kultur beschreiben?

Bunt und facettenreich

«Angesichts des hiesigen Kulturreichtums kann ich dieser Frage kaum in zwei, drei Sätzen gerecht werden. Trotzdem ein Versuch: Die Schweizer Kultur ist bunt und facettenreich, ihre Traditionen werden in allen Ecken des Landes gelebt und stehen mit der Moderne im Einklang. Einzigartig dabei: Auf der kleinen Fläche der Schweiz finden vier Kulturräume Platz, die von der Sprache über die Lebensart bis zu historischen Schätzen ihresgleichen suchen.»

* Die Kennzahl, die oft als touristischer Gradmesser beigezogen wird, ist die Anzahl Hotelübernachtungen.