Das Land der Gegensätze

Mit einer Bevölkerungsdichte von etwa 92,7 Millionen Einwohnern und im Herzen Südostasiens gelegen, grenzt Vietnam im Norden an die Volksrepublik China und im Westen an die Länder Kambodscha und Laos an. Die sozialistische Volksrepublik wird oftmals mit bestimmten Gefühlen und Assoziationen, aber auch Vorurteilen und Klischees in Verbindung gebracht.

Diese reichen von der Vorstellung geheimnisvoll tradierter Kulturen, dampfender Garküchen mit exotischen Gerichten bis hin zu überfüllten Stränden. Von all dem bietet das abwechslungsreiche Reiseland etwas, aber insbesondere ist es ein Land der Gegensätze.

Denn nur wenige Länder haben es geschafft, sich innerhalb weniger Jahrzehnte vom Krieg zu erholen und sich zu einem faszinierenden Touristenziel zu entwickeln.

Für jeden Reisenden lässt sich daher mit Sicherheit eine Traumdestination finden. Kulturinteressierte und Naturliebhaber, abenteuerlustige Backpacker, sportliche Aktivurlauber,  erholungssuchende Wellnessurlauber oder Familien mit Kindern treffen überall in Vietnam auf strahlende Gastfreundlichkeit.

Die Hauptstadt Hanoi liegt im Norden des Landes und ist architektonisch vielseitig, besonders durch die ehemalige französische und chinesische Besatzung geprägt und bietet ein grosses Angebot an Kultur und Nachtleben.

Die Bucht der herabsteigenden Drachen

Mit einer Küstenlinie von über 3000 Kilometern verfügt das Land über zahlreiche Buchten und Strände wie aus dem Paradies. Als eine der schönsten Meereslandschaften weltweit gilt das Ha Long Bay – die Bucht der herabsteigenden Drachen. Überdies wurde sie 1994 zum Unesco-Welterbe erklärt.

Die Bucht liegt im Norden und ist ein Labyrinth aus 1969 Felsen und Inselchen, die teilweise mehrere hundert Meter hoch aus dem Meer ragen. Die im Zentrum des Landes gelegenen Küstenstreifen sind vor allem ein beliebtes Ziel für Wassersportler, Taucher und Surfer.

Ein Hotspot für Wind- und Kitesurfer ist das gemütliche Fischerdorf Mui Ne, wo auch Kitesurf-Schulen Kurse für Anfänger anbieten. Wer eher Erholung am Strand sucht, dem sei die Küstenstadt Nha Trang empfohlen.

Vor allem die Landschaft Vietnams ist ein absolutes Highlight: Beeindruckende Wälder, hohe Berge und weite Felder, tiefe Flüsse, unergründliche Seen und paradiesische Wasserfälle machen die Natur zu einem sagenhaften Abenteuer.

Der Norden bietet monumentale Landschaften und ein farbenprächtiges Stammesleben mit rund 54 Volksgruppen. Im Süden hingegen erwarten den Reisenden wundervolle Felder, spektakuläre Obstgärten und schwimmende Märkte.

Da Norden und Süden des südostasiatischen Küstenstaates über fruchtbare Reiskammern verfügen, wird der Umriss des Landes von den Einheimischen liebevoll als «Bambusstange mit zwei Reisschalen» bezeichnet. Zwischen diesen liegt eine wunderschöne Region, welche von Wäldern und Bergen überzogen ist.

TIPPS

AUF KEINEN FALL VERPASSEN

  1. Dschunke fahren in der Halong-Bucht
  2. Eine Pho schlürfen
  3. Am frühen Morgen mit Einheimischen auf der Strasse Fussball spielen
  4. Aufwachen mitten auf einem schwimmenden Markt im Mekong Delta
  5. In Hoi An Kleider schneidern lassen
  6. Über den Wolkenpass fahren
  7. Wanderung in den Reisterrassen des Nordens
  8. Apéro auf der Terrasse des Rex Saigon
  9. Einen endlosen Strand entlang spazieren; über 3000km Küste stehen zur Verfügung
  10. Mit der Rikscha durch die Altstadt von Hanoi Fahren

AUF KEINEN FALL TUN

  1. Die Fassung verlieren
  2. Viel nackte Haut zeigen
  3. Über den Vietnam-Krieg sprechen